pilope redet zu dir: magst do big brother?
Du redest zu pilope: hm, was ist das?
pilope redet zu dir: scherzt du?
Du redest zu pilope: big brother ist die bezeichnung für den überwachungsstaat in orwells roman “1984″
Du redest zu pilope: aber das meinst du sicher nicht, oder?
pilope redet zu dir: das ist die version für gebildete. für´s volk ist big brother eine fernsehshow
Du redest zu pilope: ich habe keinen fernseher.
pilope redet zu dir: ui.
pilope redet zu dir: das ist schade.
Du redest zu pilope: du bist also fan dieser show.
Du redest zu pilope: nö, find ich nicht.
pilope redet zu dir: ich glaube ja
pilope redet zu dir: hast du radio?
Du redest zu pilope: was findest du toll daran?
pilope redet zu dir: an der show?
Du redest zu pilope: ja
pilope redet zu dir: na, man kann sehen, wie menschen sich in einem haus befinden aus dem sie nicht rausdürfen.
pilope redet zu dir: sie wollen drin sein
pilope redet zu dir: es geht um eine million euro
pilope redet zu dir: für den gewinner
pilope redet zu dir: es ist beruhigend zu sehen, mit was für lapalien sie sich beschäftigen.
pilope redet zu dir: finde ich. es geht um zigarettenmangel, kleine streitereien
Du redest zu pilope: beruhigend?
Du redest zu pilope: wie das?
pilope redet zu dir: man fühlt sich normal.
pilope redet zu dir: es ist selbstbestätigung.
pilope redet zu dir: ich fühl mich normal
Du redest zu pilope: weil dieselben banalitäten dein leben beschäftigen?
pilope redet zu dir: genaaaaaaau
Du redest zu pilope: das find ich sehr interessant.
Sunday, 30. May 2004
Saturday, 29. May 2004
Chat
Friday, 28. May 2004
Thursday, 27. May 2004
manchmal erwischt dich ein schlag in den bauch auf dem falschen fuß
Daß Bilder, figurale oder abstrakte, den Eindruck eines Raumes auslösen können, ist seit der Erfindung der Perspektive und ähnlicher, zum Beispiel farblicher Techniken geläufig und nicht weiter bemerkenswert.
Raum ist dann aber nur eine Wiederholung dessen, was (und wie) man sowieso sieht. Will man sich um “Tiefe” bemühen, ist mehr als nur das gefragt. Aber kann eine andere Art von Tiefe gelingen, wenn wir die Raumvorstellung an die Gewohnheit perspektivischen Sehens gebunden haben und auch von Bildräumen nichts anderes als das erwarten? Gibt es, anders gesagt, andere Tiefen als die des Raumes; oder andere Möglichkeiten, sie ins Bild zu bringen, als die der Perspektive?
Wednesday, 26. May 2004
Tuesday, 25. May 2004
Recommended Reading
Kann man sich darüber täuschen, dass man liebt?
Das ist eine verdammt schwierige Frage, die zum Glück nicht in meine Zuständigkeit fällt. Ich weiß jedenfalls nicht, was das bedeuten kann: sich selbst täuschen. Erst einmal ist dann eine Ontologie der Liebe vorausgesetzt. Es gibt sie wirklich. Und deswegen kann man sie verfehlen, sich über sie irren etc. Aber dann müsste ja jemand einem erklärt haben, woran man die wirkliche Liebe erkennt und worin man sich dann in einem Irrtum befinden kann. Ich glaube nicht, dass es irrige psychische Zustände gibt, sie sind, was sie sind, und der Selbstbeobachter (und wirklich nur derjenige) kann sich dann mit Unterscheidungen wie der von echter/falscher Liebe konfrontieren, die er irgendwoher aus der Literatur oder aus Filmen bezogen hat. Er kann dann retrospektiv (also selbst schon in einem anderen Zustand) sich selbst erklären, dass es vermutlich nicht Liebe war, was ihn bewegte, aber er hat natürlich kein Messinstrument, mit dem er das feststellen könnte. Die Vergangenheit ist vergangen. In solchen Fällen greifen dann andere soziale Konzepte. Zum Beispiel die Referenz auf Unbewusstes und ähnliche Kuriositäten. Aber ich glaube nicht, dass das sehr weit führt, wenn man sich klar macht, dass sich das Bewusstsein nie über sich selbst irrt. Wie sollte es das, wo es doch in jeder Aktualität die Autopoiesis realisiert, die es realisiert, und nicht etwas anderes dahinter, darüber oder dazwischen?
Peter Fuchs: Liebe, Sex und solche Sachen. Zur Konstruktion moderner Intimsysteme, Konstanz : UVK, 1999.
Friday, 21. May 2004
Monday, 17. May 2004
Brecht hat Recht
Der Radwechsel
Ich sitze am Straßenrand.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel
Mit Ungeduld?
Tuesday, 11. May 2004
Spaghetti nach Art des alten Admirals.
Reichlich Knoblauch in Olivenöl angehen lassen, die Sardinen aus ihrer Box puhlen, zerstückeln und in die Pfanne zum Knoblauch geben, etwas Chili dazu und mit Weißwein ablöschen. Kurz ziehen lassen und zusammen mit einem kräftigen Schuss Olivenöl und frisch gemahlenem Madagaskarpfeffer über die Spaghetti geben. Nach Geschmack mit geriebenem Parmesan oder Padano bestreuen. Wir werden stinken!-) [Quelle]
Friday, 7. May 2004
Welt + PL linear 55mm
Durch ein Polfilter betrachtet,
schaut sie gleich ganz anders aus.
Thursday, 6. May 2004
Wednesday, 5. May 2004
Demention
there is an area of the mind which could be called un-sane,
beyond sanity and yet not insane… think of a circle… with a… fine split in it …
Sunday, 2. May 2004
Sonnet XXXIV
Why didst thou promise such a beauteous day,
And make me travel forth without my cloak,
To let base clouds o’ertake me in my way,
Hiding thy bravery in their rotten smoke?
‘Tis not enough that through the cloud thou break,
To dry the rain on my storm-beaten face,
For no man well of such a salve can speak,
That heals the wound, and cures not the disgrace:
Nor can thy shame give physic to my grief;
Though thou repent, yet I have still the loss:
The offender’s sorrow lends but weak relief
To him that bears the strong offence’s cross.
Ah! but those tears are pearl which thy love sheds,
And they are rich and ransom all ill deeds.
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