e.dead.motion

the way the rain comes down hard               …that's how i feel inside

Wednesday, 30. June 2004

Poem For A Nuclear Romance — Anne Clark

Filed under: klang — me @ 00:22

What will it matter then
When the sky’s not blue but blazing red
The fact that I simply love you

When all our dreams lay deformed and dead
We’ll be two radioactive dancers
Spinning in different directions
And my love for you will be reduced to powder

The screams will perform louder and louder
Your marble flesh will soon be raw and burning
And kissing will reduce my lips to a pulp

Hideous creatures will return from the underground
And the fact that I love you
Will die

You don’t have to sleep to see mightmares
Just hold me close
Then closer still
And you’ll feel the probabilities
Pulling us apart

Monday, 28. June 2004

Barcelona?

Filed under: sichtbares — me @ 11:48

Sunday, 27. June 2004

berühren im nicht-berühren

Filed under: tagebuch — me @ 01:25

reep redet zu dir: man hat eigentlich ja nichts zu verlieren…
reep redet zu dir: und alles was man zu verlieren hat – das hat man ohnehin nie besessen

Was ist damit, eine Hoffnung zu verlieren, eine Traumwelt aufzugeben, u.s.w.?

Saturday, 26. June 2004

Kichererbsengericht “Experimental Oriental”

Filed under: mjam!, tagebuch — me @ 13:10

1 kl. Zwiebel
1 kl. Dose Kichererbsen, abgetropft
1 Tomate
1 EL Tomatenmark
50-75 g Feta, zerbröselt

in Olivenöl andünsten, mit

1 Lorbeerblatt
1 Nelke
1 TL Koriander, zerstoßen
Pfeffer & Salz
gut Chili
gut Petersilie
Knoblauch
wenig Curry, Muskat, Kreuzkümmel, Majoran
sehr wenig (1/10 Msp) Zimt
ein wenig Sumach

abschmecken, nach Bedarf mit Kichererbsenabguss auffüllen & etwas anköcheln lassen.

Mit Ebbelwoi oder herbem Cidre servieren, dazu nach Belieben Weißbrot reichen.

Wednesday, 23. June 2004

IV.4

Filed under: buchstaben — me @ 23:34

Wie jeder Anlass mich verklagt und spornt
Die träge Rache an! Was ist der Mensch,
Wenn seiner Zeit Gewinn, sein höchstes Gut
Nur Schlaf und Essen ist? Ein Vieh, nichts weiter.
Gewiss, der uns mit solcher Denkkraft schuf
Vorauszuschaun und rückwärts, gab uns nicht
Die Fähigkeit und göttliche Vernunft,
Um ungebraucht in uns zu schimmeln. Nun,
Sei’s viehisches Vergessen oder sei’s
Ein banger Zweifel, welcher zu genau
Bedenkt den Ausgang – ein Gedanke, der,
Zerlegt man ihn, ein Viertel Weisheit nur
Und stets drei Viertel Feigheit hat – ich weiss nicht,
Weswegen ich noch lebe, um zu sagen:
“Dies gilt es zu tun”, da ich doch Grund und Willen
Und Kraft und Mittel hab, um es zu tun.

Tuesday, 22. June 2004

To whom it may concern

Filed under: tagebuch — me @ 22:45

Mein tragbares Telefon wurde geklaut. Wo? Barcelona, Internetcafe in der Caller Hospital. Dasjenige, in dem man auch 30 Minuten nehmen kann, nicht immer eine Stunde buchen muss. Wie? Mitsamt Karte, aller darauf befindlicher, aber nie schriftlich fixierter Nummern und fünf oder sechs alter SMS, bei denen ich es bisher nie übers Herz gebracht hatte, den Löschknopf zu drücken. “Mit nem normalen Telefon wär das nicht passiert.” — Ja, und alles andere auch nicht.

Post #27

Filed under: sichtbares — me @ 01:38

Friday, 18. June 2004

nicht beim namen nennen oder sehsucht am rande des blickfelds

Filed under: tagebuch — me @ 00:30

Ich will meine Netzhaut mit dir belichten,
dir in die Augen sehen will ich nicht;
Gern seh ich an dir vorbei
denn so zeichnest du dich ganz ab;
Ich liebe diese Hoffnung
da ich mich umsomehr hasse,
sobald sie verfliegt.

Tuesday, 8. June 2004

venus in transit

Filed under: sichtbares — me @ 22:46

Heute morgen, Finepix S5000 + Filter

Saturday, 5. June 2004

Gibt es ein “Nach” der Postmoderne?

Filed under: theorie — me @ 00:03

Und ist nicht alles schon abgeschmackt, bevor es überhaupt zustande kommt?

Was könnte anders sein, und auf welche Weise anders? Mir scheints, als wäre jede Form, die sich irgendwie unterscheiden lässt von dem, was es schon gibt, nur ein anderer Ausdruck dessen, was ich als “postmodern” verstehe. Die paradoxe Konstruktion des “ewig Neuen” vermag alles, was danach kommt, zu verschlucken. Wenn Unterschied genauso abgeschmackt ist wie Indifferenz: »Was tun?«

Friday, 4. June 2004

Denken denken

Filed under: buchstaben — me @ 23:24

unser wille und geschick sind stets in streit befangen,
was wir ersinnen ist des zufalls spiel
unsre gedanken sind unser, doch
ihr ziel liegt nicht in unsrer hand.

[Film]

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