Goebbels hatte sich jetzt in Berlin eingelebt, er war “hart” und “kalt” geworden. Mit beißender Ironie und Berliner Jargon attackierte er seine Gegner. Er genoss es, von diesen beleidigt zu werden. Als er ein Mal als “Oberbandit” bezeichnet wurde, verwandte er diesen Begriff gleich auf einem seiner Plakate, au
f denen er sich ankündigte unter: “Heute abend spricht Oberbandit Dr. Goebbels”. [src]
Don’t hate the media
Become the media
Jello Biafra
Neun dreizehn, Privatnotiz: Als ich noch sehr klein war, sagte meine Mutter mir, dass ich nicht in die Sonne starren soll. Als ich sechs Jahre alt war, tat
ich es. Die Ärzte wussten nicht, ob meine Augen jemals wieder heilen würden. Ich hatte panische Angst. Ich fühlte mich so allein in dieser Finsternis. Ganz allmählich kroch das Tageslicht durch den Augenverband, und eines Tages konnte ich wieder sehen. Aber es hatte sich etwas in meinem Inneren geändert. Damals bekam ich zum ersten Mal Kopfschmerzen.
»Eine Frau soll ihren wahrscheinlich verunglückten Mann beschreiben, ihr fällt nichts ein. Auf einer Urlaubsfahrt durch Südfrankreich kommt einem Ehepaar der eigene Name, die eigene Adresse abhanden. Ein Mann zieht den Schluss, dass Partnerschaft auf Angestelltenbasis zeitgemäßer ist als jedes überlieferte Partnerschaftsprinzip. Und so weiter…
Unter allen Deutungen der Situation, in der wir leben, ist die für mich einleuchtendste, dass wir uns in einen Zustand der totalen Desorientierung hinein bewegen. Mein Hörspiel ist eine Beschreibung der zunehmenden Müdigkeit in uns, der Erschöpfung, der Unfähigkeit, weiterhin auseinander zu halten, was eigentlich sein sollte und was so nicht sein darf.«
Christoph BUGGERT zur “Trilogie des bürgerlichen Wahnsinns”
I saw you take the first lingering steps away from me
Towards something, maybe towards someone
I hear you say the words that once changed me
I hear you play that 12-inch I bought you
I hope you feel the same way now as you did then
But you probably don’t feel anything
I hold your hand so you won’t steal anything
I take your drugs so you can’t feel anything
I hold you tight so you don’t lose everything
But I can’t hold you like this forever
So I guess I’ll lose you
Ein paar Emailschreibidioten fordern wieder mal die Abschaffung des “scharfen s” — ich sage nur: bloſs nicht!
Der heute eigenständige Buchstabe ß ist ursprünglich eine Ligatur gewesen, die aus dem sogenannten “langen s” und dem “Schluss-s” bestand. Unser heutiges “ß” (eszett) ist somit in Wirklichkeit keine Kombination aus s + z, sondern aus “langem s” und “Schluss-s” und müsste daher richtigerweise als “scharfes s” bezeichnet werden.
[Quelle: eine gute Seite zum Thema "Typographie"]
Schon immer brennend interessiert hat mich die Frage, was es wohl mit den vielzitierten “Keynesianern” auf sich haben könnte. Angefeuert durch einen nicht so recht F.A.S.Z.inieren wollenden Artikel sowie die aktuelle Oskar-Debatte suchte ich Erleuchtung bei Wikipedia — gleichwohl verg
ebens?!
Eine Kernaussage [des Keynesianismus] besteht darin, dass eine Senkung der Lohnkosten nicht gegen Unterbeschäftigung hilft. Dies wird darauf zurückgeführt, dass in geschlossenen Volkswirtschaften die Lohnkosten in erster Linie das Preisniveau festlegen und bei einer Senkung der Lohnkosten nicht die Gewinne steigen, sondern die Preise proportional zur Kostenabnahme fallen.
–> “Hmhm.” (Ah, ich habs!)
I.
Gestern liebt ich,
Heute leid ich,
Morgen sterb ich:
Dennoch denk ich
Heut und morgen
Gern an gestern.
II.
Ob ich morgen leben werde,
Weiß ich freilich nicht:
Aber, wenn ich morgen lebe,
Daß ich morgen trinken werde,
Weiß ich ganz gewiß.
III.

(dank an: bunt.denke.ich)