e.dead.motion

the way the rain comes down hard               …that's how i feel inside

Wednesday, 31. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 21:30

I took a long trip to leave myself
to search for another me elsewhere
I haven’t found anything
I just forgot what I was looking for
I did forget what I was looking for

Glotz

Filed under: tagebuch — me @ 20:19

Das Buch ist durchweht von Todesahnung und voller Zynismus für die todesvergessene Glücksgier mancher Zeitgenossen, die in immer raffinierterer Selbsthilfe das zu verbessern suchen, was schon optimal ist: „Man muß sich klarmachen, daß man die Ansprüche nicht überspannen darf. Was sich die Leute alles erhoffen! Der Partner soll passend sein, sonst läßt man sich scheiden, das Wort ‚Glück’ fließt vielen von den Lippen wie unsereinem ‚Guten Morgen’, und viele glauben längst, es sei ein in Straßburg einklagbares Menschenrecht, Freitag nachmittag den Rasen mähen zu dürfen und am Wochenende mit den Kindern in die Berge zu fahren. Wem das gelingt, alle Achtung, ich bin dafür. Aber ist das Leben?”

F.A.S. 34/2005, 28.08.2005, S. 21 über Peter Glotz: Von Heimat zu Heimat. Econ Verlag, Berlin 2005

Monday, 29. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 09:16

i would tell you
that i loved you
if i thought that you would stay
but i know that it’s no use
that you’ve already
gone away

misjudged your limit
pushed you too far
took you for granted
i
thought that you needed me more

now i would do most anything
to get you back by my side
but i just keep on laughing
hiding the tears in my eyes
because boys don’t cry
boys don’t cry
boys don’t cry

Sunday, 28. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 13:06

eyes without a face

Thursday, 25. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 20:22

how can i go through this again?

Wednesday, 24. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 22:10

Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.

Wednesday, 17. August 2005

rob acid

Filed under: tagebuch — me @ 22:32

Sind Sie vielleicht auch seelisch divergent, mein Freund?

Filed under: tagebuch — me @ 09:17

i see you
through a screen

SPLITTER

Filed under: tagebuch — me @ 09:12


IN YOUR THOUGHTS
IS THE PATH THAT YOU’RE TAKING
IN YOUR WORDS
IS MY LIFE ON THE LINE
IN THE HOUSE
OF THE SICK AND THE HOLY
BLOOD ON MY HANDS
I CAN TAKE MY TIME


I STAY YOU GO


IN A WORLD
THAT YOU’RE CONSTANTLY CHANGING
IN A MIND
THAT YOU CANNOT MAKE
IN THE WAY
THAT YOU HIDE WHAT IS IN YOU
BLOOD ON MY HANDS
I CAN TAKE MY TIME


I STAY YOU GO

Tuesday, 16. August 2005

Schüsse in der Schonzeit

Filed under: tagebuch — me @ 23:37

Die Kommissare vor der Jagdhütte....

Brillanter Tatort von Willy Purucker, mit Gustl Bayerhammer, Helmut Fischer und Willi Harlander in Höchstform. Die sogenannte “TV-Unterhaltung” heutiger Tage mit ihrer ganzen Bemühtheit kann im Vergleich dazu schlicht einpacken.

Erstausstrahlung: Sonntag, 17. Juli 1977

Nächste Folge (“Schwarze Einser”): Dienstag, 23. August 2005, 21.45 Uhr, BR

Sunday, 14. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 21:20

i was up above it.

Monday, 8. August 2005

tagesschau.de

Filed under: schmonzes — me @ 00:18

Endlich wissenschaftlich belegt :
Männer können Frauen gar nicht zuhören

Wenn Männer ihren Frauen nicht zuhören, so ist dies einer neuen britischen Studie zufolge kein Zeichen von bösem Willen. Auch ist es nicht so, dass sich die Männer nicht für die Themen der Frauen interessieren würden. Nein, die von Frauen manchmal als Ignoranz empfundene Stummheit ihrer Partner habe ganz einfach mit der Beschaffenheit des männlichen Gehirns zu tun, berichtet die britische “Daily Mail” unter Berufung auf eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Sheffield.

Die Forscher hatten die Hirnaktivitäten von zwölf Männern gemessen, denen Aufnahmen von männlichen und weiblichen Stimmen vorgespielt wurden. Sie stellten fest, dass die Stimmen jeweils unterschiedliche Regionen des Gehirns aktivierten.

Die höheren und musikalischeren Frauenstimmen sendeten eine größere Bandbreite akustischer Wellen aus und seien damit für das Gehirn schwerer zu entziffern. Dies erfordere eine stärkere Hirnaktivität und führe damit nach einer gewissen Zeit zur Ermüdung, schlossen die Wissenschaftler.

Nach ihrer Ansicht könnte dies auch erklären, warum halluzinierende Menschen meist meinen, männliche Stimmen zu hören: Diese sind für das Gehirn leichter zu erfinden. [Quelle]

Friday, 5. August 2005

Nicht Konsum

Filed under: politisches — me @ 23:37

Kleiner Tip, Du widersprichst Dir selbst, wenn Du Dein eigenes Lebensziel über Deine (gemeinnützige) Lebensleistung definierst :).

Ich glaube, unser Glück liegt nicht in der quantitativen Maximierung der Wahrnehmung aller Optionen, die uns die Konsumgesellschaft bietet, alleine schon, weil diese Quelle in den nächsten Jahren versiegen wird.

Wenn unsere Generation es sich selbst verwehrt, Kinder zu erziehen, dann wohl aus großem Mißtrauen uns selbst gegenüber. Wir glauben nicht, es ‘besser’ zu machen als unsere Eltern, wie auch, in unserer bindungsarmen Beliebigkeit. Wir bleiben unreif, weil wir jenseits vom Beruf nicht gefordert werden und es gelernt haben, unbilligen Härten auszuweichen. Ich kenne das Zögern auch von meiner eigenen Person. Meine Partnerin will Kinder lieber heute als morgen :D.

Und nein, ich führe kein religiöses Leben, auch wenn eines meiner Rollenmodelle (wenn ich es so nennen kann) mein ehemaliger
Religionslehrer ist, ein unflätiger, versoffener, kettenrauchender und promisker Pater, der leider vor einigen Jahren verstarb.
Bei all seiner Verkrachtheit und seinen notorischen Schwierigkeiten mit dem kirchlichen Apparat war er ein bemerkenswert gütiger und warmherziger Mensch mit außerordentlicher Zivilcourage. Ich bin mir sicher, daß sein Leben sich erfüllt hat.

p.vitticeps im heise-forum

Schönbohm

Filed under: politisches — me @ 23:30

Der Mann ist sicher in vielen Dingen zu kritisieren, das heißt aber nicht, das
s er manchmal auch das richtige sagt und dabei mancher Befindlichkeit zurecht auf die Füße tritt. Sehr guter Artikel von Spiegel Online: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,368493,00.html

1945年8月6日

Filed under: politisches, tagebuch — me @ 15:16

»Mir scheint es logisch, daß der, welcher den modernen totalen Krieg billigt, sich über die Verluste der Zivilbevölkerung nicht beklagen kann. Die Grundsatzfrage ist wohl, ob der totale Krieg in seiner heutigen Form erlaubt ist, selbst wenn er einem gerechten Ziele dient. Hat er nicht unabwendbar für das eigene Volk materielle und moralische Übel im Gefolge, die weit größer sind als alle Güter, die man durch ihn zu erringen hofft?«

Johannes Siemes SJ, 24. September 1945, Tokio/Hiroshima

Zitat aus: “Um 8.15 Uhr fühle ich, wie eine Welle der Wärme über mich hergeht”/ Pater Klaus Luhmer SJ ist der wohl letzte deutsche Überlebende des amerikanischen Atombombenabwurfs auf Hiroshima vor 60 Jahren. F.A.Z. vom 4.8.2005, S. 8

Thursday, 4. August 2005

Filed under: tagebuch — me @ 00:20

DR.TREZNOK

auch du & ich

die Bombe fällt nicht mehr
leise tikkt sie vor sich hin
hin und her
du siehst sie doch , oder ?
vor dir – in dir
tikkst du noch richtig ?
hör dich doch an !

und ich ? bin auch schon
genug gefallen
jetzt steh ich auf und geh
hin und her

things to consider

Filed under: tagebuch — me @ 00:11

Wenn das Schweigen keinen Sinn hat,
dann hat auch das Reden keinen.

Wer beim Schweigen für sich selbst bleibt,
der bleibt es auch beim Reden.

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