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the way the rain comes down hard               …that's how i feel inside

Friday, 27. April 2007

i ♥ regexp

Filed under: schmonzes, technik — me @ 01:12

Aus der Reihe “Lustige Testnamen für reguläre Ausdrücke”:

Renée-Claire Coruña-Müßner

Wednesday, 25. April 2007

frisch gephischt

Filed under: rant, technik — me @ 00:09

So ein Eingabefeld würd ich auch mal gern auf meine Seite machen…

Wednesday, 18. April 2007

ähm?!

Filed under: politisches, rant — me @ 01:18

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
http://en.wikipedia.org/wiki/Gladio

(gefunden bei auchdieserschwachsinnmussinsinternet.de

84++

Filed under: politisches, rant — me @ 00:57

Der Innenminister erklärte, es handele sich um einen Quasi-Krieg, soll heißen, dass man Kollateralschäden eben hinnehmen muss. Die Passagiere seien doch sowieso bald tot.

Egon Bahr hat geschrieben, Staatsräson gehe vor Menschenwürde. Das ist falsch. Ohne Achtung vor der Menschenwürde verliert der Staat jede Räson. Er wird zur Herrschaftsmaschine, die man fürchten muss, aber nicht mehr achten kann. Wir, die Bürger dieses Landes, haben Anspruch auf ein Parlament, das der Regierung nicht blindlings gehorcht, sondern sie kontrolliert.

Wir haben Anspruch darauf, dass unsere Verfassung nicht als Steinbruch zur gefälligen Benutzung freigegeben und nur ihre Belastbarkeit erprobt wird, anstatt sie zu verteidigen und zu achten. Wir haben Anspruch darauf, dass unsere Repräsentanten begreifen: Sie sind keine Obrigkeit, die das Recht hätte, uns in bester Absicht zu entmündigen. Wir erwarten von den Mitgliedern der Bundesregierung, dass sie in derselben Weise Haltung, Verstand und Augenmaß bewahren, wie die Richter des Bundesverfassungsgerichts es gezeigt haben.

Unsere Bürgerrechte sind kein lästiger Bremsklotz, sondern der Kern unserer Rechtsordnung. Die Stärke eines Staates besteht nicht darin, dass der Bürger ihn fürchtet, sondern dass er ihn als seinen Staat begreift und darum bereit ist, in ihm Verantwortung zu übernehmen und ihn zu verteidigen. Niemand wird einen Staat achten und verteidigen, der ihn als potentiellen Straftäter behandelt. Wir, die wir so denken, lassen uns nicht als liberale Restposten aus diesem Staat von denen herausdrängen, die ihre Sicherheit mit unserer Freiheit bezahlen wollen.

– Burkhard Hirsch in der SZ

Monday, 16. April 2007

Stiefelfabrik I

Filed under: tagebuch, theorie — me @ 11:38

Norbert Bolz, der Professor für Medien und Kommunikation, den man nicht so ernst nehmen müsste, wenn es nicht genügend Hinweise darauf gäbe, dass er, mit trivialen Argumenten und umso anspruchsvolleren Referenzen, nur das aufschreibt, was, als Angst und Ahnung, durch sehr viele Köpfe geistert, ….

Claudius Seidl in der F.A.S. 15/2007, S. 23 15.4.2007

wer erinnert sich noch?

Filed under: sichtbares, tagebuch — me @ 08:13

F/A-18 Interceptor

Video und legaler Download!

Friday, 13. April 2007

yeah

Filed under: tagebuch — me @ 09:33

dann kanns ja losgehn.

Thursday, 12. April 2007

Filed under: klang, tagebuch — me @ 23:10

frolleinwunder

da brennt ein feuer tief in uns, tief in unseren seelen
es soll uns leuchten, doch es kann uns auch quälen
wenn ich weiß, wohin der weg mich führt, gibt es licht, das ich sehe
wenn ich mich ganz verirrt hab, dann muss ich in seinem schatten stehn

die flamme, sie brennt
sie markiert meinen weg und mein ziel
sie lodert heiß, vielleicht verbrenn ich an ihr
wenn ich nicht aufrecht geh, wenn ich mich nicht versteh
wenn ich nicht wirklich sein kann, wie ich mich seh

Wednesday, 11. April 2007

transworld deluxe

Filed under: klang, sichtbares — me @ 01:10

das institut schuster

Kuckucksei im Nest des Discobeats

Mit „Esoterischem“ hatte ein Zuhörer gerechnet und ist nach dem Verhallen des letzten pumpenden Monsterbeats überrascht vom Disco-Appeal des „Instituts“ aus Hamburg. Ein Blick vor dem Gig auf den Tapeziertisch voller fremd anmutender Elektronik vom „Kaos-Pad“ bis zu den Antennen des Theremins ließ in der Schaubude in der Tat abgedrehte Kopfmusik erwarten. Ebenso die zierliche Gestalt Traude Capras, die zwischen den Geräten hin und her huscht, dass ihr 70er-Kunstpelzkragen ätherisch die Härchen sträubt.

Doch das Institut gibt sich ganz und gar unavantgardistisch, hüpft wie ein kecker Jack-in-the-Box aus den Schubladen, in denen man
es dem ersten Anschein nach verortet. Matthias Schuster an Samplern und Reglern wirft gleich im ersten Stück den Sequenzer mit einer Geste an, als wäre dessen Startknopf der Anlasser eines Motorrads. Hier blubbert kein atonaler Äther, hier wird der Äther massiert, knochenhart krachend, schnarzend dreckig, aber immer mit jenem melodischen Faktor eines Elektro-Pops, dem schon Kraftwerk huldigten. Bis hin zur selbstironischen Parodie von „Let’s twist again“, von dem Traude hofft, es möge „zum Mittanzen anregen“. Tut es, und dass es dennoch keiner tut, liegt allein daran, dass die flirrigen Soundscapes zwischen den Beatzeilen dann doch zu ausbaldowert erscheinen, als dass man sie einfach zertanzen mag, statt ihnen interessiert nachzulauschen.

Das ist der unaufdringliche Knalleffekt der Institutsmusik: Dass man sie tanzen könnte – ein Möglichkeitssinn, der nicht erst durch Taten bewiesen werden muss und deshalb das „Four to the floor“-Geklapper auch mit ruhigem Bein aber hellem Kopf zum Vergnügen macht. Das Institut arbeitet mit dem Schein und dessen sprichwörtlicher Schönheit, setzt das Sphärische von Capras Wortschöpfungen à la „Herzentomografie“ oder „Restelektrizität“ nebst schwindelnden Sirenentönen vom Theremin wie ein Kuckucksei ins Nest des Technodiscobeats.

Und weil der Schein als solcher erkennbar sein soll, verfremdet das Institut seine Klänge, namentlich Traudes Stimme, die auf der verschlungenen Reise durch Vocoder und Air-Synth mal zum aufgekratzten NDW-Girlie mutiert, mal Grace Jones’ düster-androgynes Timbre annimmt. Wie in „Summer wine“, dessen Blumenkinderlyrik mit einer gesamplete Westerngitarre plus Cowboypfiff so gegen den Strich gebürstet wird, dass erstaunlicherweise am Ende hübsch gestriegelter Discopop herauskommt.

Jörg Meyer

Gibt es ein “Nach” der Postmoderne? (II)

Filed under: gedachtes — me @ 00:07

jean baudrillard

Gemäß den Überlegungen zur Transästhetik, die Baudrillard 1989 als Totalästhetisierung der “Gesamtheit der Tätigkeiten, die man gemeinhin als Kultur bezeichnet” konstatiert, ist Kunst nicht mehr ein- oder abgrenzbar und deshalb ist jeder Gedanke über Phänomene des Alltags immer schon auch ein ästhetischer Gedanke. Kein Wunder also, dass Baudrillard sich nicht für das interessiert, was die ästhetische Produktion als “Kunst” ausweist, wenn dieser Kunstbegriff nicht alles umfasst, “was der Mensch dem Zufall entreißt” (Barthes).

Tuesday, 3. April 2007

Anleitung zum (Un)Glücklichsein

Filed under: buchstaben, tagebuch — me @ 01:08

»Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.«

Paul Watzlawick (21.7.1921–31.3.2007)

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