e.dead.motion

the way the rain comes down hard               …that's how i feel inside

Saturday, 29. March 2008

HJ

Filed under: buchstaben, klang — me @ 14:56

Here it is again it’s so so mad
Turning young and happy into old and sad
Here it is again just passed by chance
All the way to the lawyer from a sloppy dance
It was another holiday argument
But she threw him into the sea
A glass bottomed boat pulled him up
His face was rotting in weed
It was rotting in weed, I’ve seen those people bleed
If it never happens well it happened to me

Do you know who you love
Does anybody here have a clue
Just who they’re with
And it was glance by glance
And it was blow by blow
Did they know
Just who they loved

Here it is again in the same disguise
Clean shoes, smart tie and deep blue eyes
Here it is again and it makes you sick
Watch the blind man walk along without a stick
Heads he was a beautiful lover
Tails he was definitely bad
Heads you’re like no other
Tails just the best he’d had

You’re the best he’s had
You’re the best so far
All the way to the church from the back of a car

Do you know who you love
Does anybody here have a clue
Just who they’re with
And it was glance by glance
And it was blow by blow
Did they know
Just who they loved

Friday, 28. March 2008

Beàrnaraigh

Filed under: sichtbares — me @ 10:28

In der französischen Wikipedia gibt es diese wunderbare Luftaufnahme von Berneray

berneray-aerial-view-small.jpg

License: cc-by-sa-2.0, thx to Doc Searls

Monday, 24. March 2008

ich sollte weniger kaffee trinken…

Filed under: tagebuch — me @ 22:01

Ich glaube man ist erwachsen, wenn man aufhört ehrlich zu sein.

wo krieg ich jetzt delfine her…

Filed under: gedachtes, klang — me @ 21:39

ewnbmd.jpg

Keine Kröte kann
kleine Jungs aufblasen
um Jahre später dann
davon zu erzähln
in ihrer Kellerbar
mit Fellen an den Wänden
wie glasig dein Blick war
als sie endlich von dir abließ

Ist das kein Trost für dich
vielleicht kein Trost an sich
aber im Stich, im Stich
vielleicht ein Trost

Du hast Macht und Zeit
dir etwas zu schmieden
aus Vergangenheit
du könntest Lehren ziehn
wie dicke Schweißnähte
daß dir keiner mehr was täte
in seiner scheppernden zweiten Haut
geht der gelassene Sozionaut

Ist das kein Trost für dich
vielleicht kein Trost an sich
aber im Stich, im Stich
vielleicht ein Trost

Sunday, 23. March 2008

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Filed under: theorie — me @ 21:25

Und die metakognitive Ratte ebenfalls…

Friday, 21. March 2008

Filed under: buchstaben, gedachtes — me @ 21:54

Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.

– Anton Tschechow

Thursday, 20. March 2008

Filed under: klang, tagebuch — me @ 19:23

gruftgesaenge2.jpg

So this is permanence, love’s shattered pride
What once was innocence turned on its side
A cloud hangs over me, marks every move
Deep in the memory of what once was love

Oh, how I’d realize, how I wanted time
Put into perspective, tried so hard to find
Just for one moment, thought I found my way
Destiny unfolded, I watched it slip away

Excessive flash points beyond all reach
Solitary demands for all I’d like to keep
Let’s take a ride out, see what we can find
Valueless collection of hopes and past desires

I never realized the lengths I’d have to go
All the darkest corners of a sense I didn’t know
Just for one moment, I heard somebody call
Looked beyond the day in hand, there’s nothing there at all

Now that I’ve realized how it’s all gone wrong
Got to find some therapy, this treatment takes too long
Deep in the heart of where sympathy held sway
Got to find my destiny, before it gets too late

Wednesday, 19. March 2008

Alles Adolf, oder was?!

Filed under: politisches, schmonzes — me @ 21:41

Am Ende wird jeder, dessen Opa besoffen von einem Wachturm gefallen ist, behaupten können, auch er habe einen Angehörigen im KZ verloren.

Solche Zeilen kann nur er… “SPON-Jode” H.M.B. in Höchstform…

Sunday, 16. March 2008

Im Paradies der Möglichkeiten (II)

Filed under: politisches — me @ 16:43

Wer in dieser individualisierten Schlacht durch rigide Chancennutzung nicht mithält, hat rundum und ein für allemal verloren. Denn fortan gilt er als “gerecht” gescheitert, weil er im fairen Chancenwettbewerb versagt hat, die Leistung nicht zu erbringen vermochte, also selbst für sein negatives Schicksal verantwortlich ist, genauer: gemacht wird.

Die moderne Chancengesellschaft, die den Kontext altchristlicher Barmherzigkeit oder altsozialdemokratischer Solidarität verlässt, wird eine ziemlich kalte und rohe Angelegenheit. Sie wird massenhaft Scham erzeugen, zum Verlust der Selbstachtung beitragen.

– Franz Walter zum Hauen und Stechen in der Chancengesellschaft

fields

Filed under: buchstaben — me @ 11:38

Über dem Trottoir von Charkow pendelten die Gehängten langsam hin und her. Darunter waren, wie ich wusste, Juden, Russen, Zigeuner. Beim Anblick dieser trüb und verschnürt herabhängenden Toten musste ich an träumende Schmetterlingspuppen denken, die geduldig auf ihre Metamorphose warteten. Aber stets blieb da etwas, was sich mir entzog. Schließlich begann ich zu ahnen, dass ich – egal, wie viele Tote oder wie viele Menschen im Augenblick ihres Todes ich auch sehen mochte – niemals den Tod an sich, diesen besonderen Augenblick erfassen würde. Es ist immer nur eines von beidem: Entweder ist man tot, dann gibt es bei bestem Willen nichts mehr zu verstehen, oder man ist es noch nicht, und dann bleibt er, selbst wenn man den Gewehrlauf im Genick oder die Schlinge um den Hals spürt, unbegreiflich, eine reine Abstraktion, diese absurde Idee, dass ich, das einzige lebende Geschöpf auf dieser Welt, verschwinden könnte. Sterbend sind wir vielleicht schon tot, aber wir sterben nie, dieser Augenblick tritt nie ein, oder vielmehr hört er nie auf einzutreten, da, jetzt tritt er ein, er tritt immer noch ein, und dann ist er schon vorbei, ohne je eingetreten zu sein. So räsonierte ich damals in Charkow vor mich hin, sicherlich mehr schlecht als recht, aber es ging mir auch nicht sehr gut.

– Jonathan Littell, Die Wohlgesinnten

Wednesday, 12. March 2008

Ru by or not ru by

Filed under: technik — me @ 22:27

Ok, the basics of continuations:

A continuation (in theory) represents “the rest of the program” from the point that it’s created. Imagine you’re walking down the street and you come to a fork in the road. You don’t know whether to go left or right, so you generate a “continuation”.

Road
   Left-or-right?
      generate a continuation called "choice"
       |  \--Go left
       |     |---walk around
       |     |---find a mean dog
       |     \---get bitten by the mean, terribly hungry dog
       |            \---that wasn't a good idea.
       |                  \---tell "choice" that
       |                      left was a bad idea
       |
       |----according to "choice", left was a bad idea
       \----let's go right instead.

Now, the real magic of continuations happens when you have more than one of them.

Say when you got bitten by the dog, you generated another continuation called “got bitten”, before telling “choice” that left was a bad idea.

So, you’re walking along, un-bitten, since you went right at the fork in the road after all, and suddenly you’re hit by an oncoming train.

You decide that getting bitten by the dog was preferable to this, so you kindly ask the continuation named “got bitten” to take you back to the alley where you were lying bleeding from the dog bite, but at least hadn’t been hit by a train. ;-)

The moral of the story: When in doubt, just stay home.

For a more in-depth look at continuations, see “Run, Lola, Run”, “The Legend of Zelda: Ocarina of Time”, and “Back to the Future: Part II” :-)

more on RubyGarden…

Wen schert es, was kommt?

Filed under: buchstaben, gedachtes — me @ 00:43

Statt Relativismus wollen wir auch keinen Absolutismus des Schwarz-Weiß-Denkens heraufbeschwören. Wo liegt der Ausweg?

Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma. Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen. In einer Welt ohne Gott ist es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten. Die Ideologien haben versucht, ein Ersatz zu sein, aber auch sie scheiterten, und jetzt haben wir gar nichts mehr. Und weder iPod noch Handel und Werbung schaffen ein Wertesystem. Die Werte, denen wir mit unserem übertriebenen Konsumverhalten folgen, bedeuten gar nichts. Unsere Gesellschaft gleitet auf dem bisschen Erinnerung daher, einmal zu den Guten gehört zu haben. Sie lebt von den Resten.

Soll das heißen, dass niemand mehr eine solide Moral hat, auch Sie nicht?

Ich sage nicht, dass ich sie nicht habe; ich glaube, der Gesellschaft fehlt sie.

In den Vereinigten Staaten gibt es heutzutage mehr Fernsehprediger denn je. Wie kommt das?

Während die Vereinigten Staaten auf die Religion zurückgreifen, kehrt Europa zum Nationalismus zurück, zur Identitätspolitik. Katalonien ist ein gutes Beispiel, die Basken, die Belgier. Sogar die Franzosen, mit ihrem Ministerium für Immigration und nationale Identität, das die neue Regierung geschaffen hat. Dass Identitätswerte zu Spannungen führen, finde ich sehr negativ. Und die Versuche, positive Ideologien zu schaffen, basieren auf der Ökologie, der Antiglobalisierung. Das ist infantil, unreif.

Mario Vargas Llosa hat gesagt, dass Ihr Buch beeindruckend ist, aber keinen Funken Hoffnung zulässt.

Das stimmt. Ich glaube nicht an die Hoffnung. Ich habe keinerlei Hoffnung. Wenn wir uns die Welt angucken, ist alles ein Horror. Es ist sehr schwierig, ein anständiger Mensch zu sein. Im Westen denken wir, wir hätten ein Gleichgewicht gefunden, aber für den Rest der Menschheit ist das Leben ein Albtraum.

– Jonathan Littell im Interview der FAZ

Monday, 10. March 2008

l.vs.r

Filed under: buchstaben, gedachtes — me @ 22:37

Ich fürchte weniger die Sittenstrenge oder den Wahn der einen
als die Wendigkeit der anderen.

Louis Antoine Léon de Saint-Just

Sunday, 9. March 2008

hörensehen

Filed under: sichtbares, tagebuch — me @ 20:02

lastgraph-preview.png

http://lastgraph.aeracode.org/

Thursday, 6. March 2008

Filed under: tagebuch — me @ 20:21

»Die Katastrophe war bereits eingetreten, und sie bemerkten es nicht, denn die Katastrophe ist der Gedanke an die bevorstehende Katastrophe, der alles Gute noch vor Eintritt des Unheils verdirbt.«

Sunday, 2. March 2008

Filed under: tagebuch — me @ 15:06

Lange kriecht man als Raupe über diese Erde und wartet auf den prächtigen durchscheinenden Schmetterling, den man in sich trägt. Und dann vergeht die Zeit, die Verpuppung findet nicht statt, wir bleiben Larven. Das ist eine betrübliche Feststellung, aber was soll man machen? Natürlich bleibt immer noch der Selbstmord. Doch ehrlich gesagt, lockt er mich wenig. Sicher, ich habe lange daran gedacht, und sollte ich doch darauf zurückgreifen, wüsste ich auch wie: Ich würde mir eine Handgranate gegen das Herz drücken und mit einem wilden Ausbruch der Freude aus dieser Welt scheiden. Eine kleine runde Granate, die ich behutsam entsichern würde, bevor ich den Bügel freigäbe, und bei dem kurzen metallischen Klicken des Zünders lächelte ich, dem letzten Geräusch, das ich hören würde – abgesehen vom Hämmern meines Herzens in den Ohren. Und dann endlich das Glück, oder jedenfalls der Friede, und die Wände des Büros mit Fetzen dekoriert. Die Putzfrauen würden saubermachen, dafür werden sie schließlich bezahlt, selber schuld.

Doch wie gesagt, der Selbstmord reizt mich nicht. Ich weiß übrigens nicht, warum, ein altes moralphilosophisches Relikt vielleicht, das mich predigen lässt, wir seien schließlich nicht auf dieser Welt, um uns zu amüsieren? Aber wozu dann? Keine Ahnung, um zu überdauern vermutlich, die Zeit totzuschlagen, bevor sie dich erschlägt. So gesehen, ist das Schreiben ein Zeitvertreib wie jeder andere auch.

Saturday, 1. March 2008

ich habe fürchterliches gesehen

Filed under: tagebuch — me @ 19:32

doch… wie… konnte diese bluttat geschehen?!?!

Powered by WordPress