Zensursula – Not My President!

Hätte ja nicht gedacht, dass ich mal zum Beitritt in einer Facebook-Gruppe aufrufen würde … schon 16.833 Mitglieder, also los!

Hätte ja nicht gedacht, dass ich mal zum Beitritt in einer Facebook-Gruppe aufrufen würde … schon 16.833 Mitglieder, also los!
“Es geht um die letzten Reste menschlichen Anstandes in einer Überflußgesellschaft. Wenn einer 40 Stunden arbeitet und sich dabei Mühe gibt, soll er auch davon leben können. Da gibt es doch nichts zu diskutieren! Entweder Sie sind für den Mindestlohn, oder Sie sind ein Arschloch, fertig, aus!”
Auch wer keinen Fernseher besitzt, könnte künftig verpflichtet werden, GEZ-Gebühren zu zahlen. So sieht es ein Entwurf vor, den die Ministerpräsidenten der Länder derzeit prüfen. Zudem müsste, wer von den Gebühren befreit werden will, künftig eidesstattlich erklären, keinen TV zu haben.
[...]Demnächst werden die Ministerpräsidenten/innen noch die Möglichkeit erörtern, den ÖRR via Toilettenschüssel zu empfangen. Wer hat schon keine Toilette in seiner Behausung? Allerdings bilden dann Empfänger und Inhalt endgültig eine Einheit!
– Aus der Diskussion zu den GEZ-Reformvorschlägen der Ministerpräsidenten im spon-forum
Man hätte denken sollen, das aktuelle Rammstein-Album “Liebe Ist Für Alle Da” sei – musikalisch wie textlich – hinreichend schlicht, um als uninteressant zu gelten. “Super-Ursel” von der Leyen sieht das offenbar anders (Zitate: laut.de):
Das aktuelle Rammstein-Album “Liebe Ist Für Alle Da” kommt auf den Index – den Antrag stellte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Dass es mit Englischkenntnissen bei Mitgliedern der Bundesregierung so eine Sache ist, weiß man ja bereits. Dafür spricht nun auch, dass Gangsta-Rap schließlich nicht indiziert wird. Richtig lustig wird die Angelegenheit aber erst, wenn man die Begründung der BPjM zur Kenntnis nimmt:
Im Einzelnen wurde der Track “Ich Tu Dir Weh” sowie ein Artwork-Foto, das Gitarrist Richard Kruspe mit einer auf seinen Knien liegenden Frau darstellt, moniert: dies seien jugendgefährdete Darstellungen von S/M-Praktiken. Außerdem befanden die Medienwächter, dass der Titel “Pussy” zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr in Zeiten von Aids animiere.
Die monierten Textzeilen lauten:
Schönes Fräulein, Lust auf mehr
Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr
Schnaps im Kopf, du holde Braut
Steck Bratwurst in dein Sauerkraut
Bleibt uns eigentlich nur eines zu wünschen: Guten Appetit!
Nach Erkenntnissen der Ermittler habe er am Vorabend des Massakers um 19.30 Uhr das Spiel gestartet und um 21.40 Uhr seinen Computer abgeschaltet. In dem Spiel geht es darum, in einem fiktiven Land einen Waffenhändler auszuschalten. Auch die Killerspiele “Counter-Strike” und “Tactical Ops” – auch dies Spiel hat keine Jugendfreigabe – wurden nach Informationen des SPIEGEL auf dem Rechner gefunden, ebenso Pornobilder, Fotos gefesselter, nackter Frauen.
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant deshalb, den Zugang zu kinderpornografischen Internet-Seiten durch Sperrvereinbarungen zwischen Internet-Providern und dem Bundeskriminalamt zu erschweren. Nach den Vorstellungen der Ministerin sollen Internet-Nutzer, die versuchen, kinderpornografische Angebote anzusteuern, künftig auf einer sogenannten Stoppseite landen. Dieser Web-Filter soll von den Internet-Providern betrieben und mit Listen aus der Arbeit des Bundeskriminalamtes (BKA) gefüttert werden.
JA, ich habe fotos nackter, gefesselter frauen (sic!) auf meinem rechner – aber WAS um alles in der welt hat das bitte mit der diskussion um kinderpornographie zu tun? von derjenigen um amokläufer ganz zu schweigen?
achja… ich höre ja menschenverachtende untergrundmusik – alles klar.
potentieller amokläufer bin ich demnach schon… da mir demächst ohnehin der prozess gemacht wird (fesselbilder!), brauch ich nur noch ne location. hmm… nach hamburg wollt ich eh mal fahren. also wie wärs… mit den räumen einer ganz bestimmten so genannten redaktion?
SPON: Merkel für unangekündigte Kontrollen bei Waffenbesitzern

(gefunden auf Spiegel Online)
Für Geflügelfleisch aus den USA gilt seit 1997 ein Importverbot, weil das Schlachtfleisch mit Chlor sterilisiert wird, was in der EU nicht zulässig ist. Für die Amerikaner ist das Ende des Importverbots eine entscheidende Voraussetzung dafür, bei anderen Themen im Transatlantischen Wirtschaftsrat zu kooperieren. [...] Die EU versprach der US-Regierung außerdem, dass die amerikanischen Kosmetikimporte ab Juni nicht von den neuen EU-Sicherheitsregeln für Chemikalien beeinträchtigt werden würden. Dazu müssten die Vorschriften womöglich geändert werden, sagte Verheugen.
Toleranz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt:
‘Es sind ja nur Tiere’.
Schon eine vage Verdächtigung genügt, um als unbescholtener Bürger auf die Schwarze UN- und EU-Terrorliste zu kommen. Die Betroffenen werden nicht informiert, ihre Konten gesperrt und die Ausreise verboten.
http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Terrorliste;art771,2418534
Meine Grundsätze waren damals ziemlich durcheinander geraten.
Und jeder vertraute und erprobte Weg war weg und verschwunden.
Die Ansätze stimmten nicht mehr.
Und irgendwann hab ich nur noch da gestanden und gezittert.
Zu genau der Zeit hat mich aber die Liebe herausgefordert trotzdem zu bleiben.
Und in genau dem Moment wusste ich, dass noch mal wegrennen nichts hilft.
Das war der eine Monat, wo ich noch bereit war, mit dir zusammen zu suchen.
Damals.
Wir hatten geglaubt, dass eine Pause sinnvoll wäre.
Und dann schwankten wir. Vier Monate lang.
Eine kurze Zeit ohne den andern. Das hätte die viel zu vielen Zweifel zerstreuen sollen.
So hatten wir uns das vorgestellt.
In der Zeit war es wieder die Liebe, die mir den Mut gemacht hat, zu warten.
In dem Moment hat sie mir die nötige Geduld gegeben.
Diesen Monat hatten wir gebraucht, um das was Wir bedeutet in uns aufzusaugen.
Ich wollte für dich immer nur das, was du für dich wolltest.
Und trotzdem wollte ich uns retten, egal was kommt.
Die Zwiespältigkeit in dir habe ich ignoriert und mich darüber selbst verloren.
Es tut mir leid.
Du wusstest, dass du
noch mehr Zeit brauchtest.
Zeit mit dir allein.
Zeit ohne Ablenkung.
Du wolltest fliegen. Hoch fliegen und allein fliegen.
Und dich dabei neu definieren.
Das war die Zeit, wo unsere Liebe mir den Mut gegeben hat zu gehen.
In dem Moment wurde mir klar, dass bei dir bleiben automatisch mich selbst verlassen heißt.
Dieser Monat war härter als du glaubst.
Trotzdem habe ich dich in genau dieser Zeit verlassen.
Der Innenminister erklärte, es handele sich um einen Quasi-Krieg, soll heißen, dass man Kollateralschäden eben hinnehmen muss. Die Passagiere seien doch sowieso bald tot.
Egon Bahr hat geschrieben, Staatsräson gehe vor Menschenwürde. Das ist falsch. Ohne Achtung vor der Menschenwürde verliert der Staat jede Räson. Er wird zur Herrschaftsmaschine, die man fürchten muss, aber nicht mehr achten kann. Wir, die Bürger dieses Landes, haben Anspruch auf ein Parlament, das der Regierung nicht blindlings gehorcht, sondern sie kontrolliert.
Wir haben Anspruch darauf, dass unsere Verfassung nicht als Steinbruch zur gefälligen Benutzung freigegeben und nur ihre Belastbarkeit erprobt wird, anstatt sie zu verteidigen und zu achten. Wir haben Anspruch darauf, dass unsere Repräsentanten begreifen: Sie sind keine Obrigkeit, die das Recht hätte, uns in bester Absicht zu entmündigen. Wir erwarten von den Mitgliedern der Bundesregierung, dass sie in derselben Weise Haltung, Verstand und Augenmaß bewahren, wie die Richter des Bundesverfassungsgerichts es gezeigt haben.
Unsere Bürgerrechte sind kein lästiger Bremsklotz, sondern der Kern unserer Rechtsordnung. Die Stärke eines Staates besteht nicht darin, dass der Bürger ihn fürchtet, sondern dass er ihn als seinen Staat begreift und darum bereit ist, in ihm Verantwortung zu übernehmen und ihn zu verteidigen. Niemand wird einen Staat achten und verteidigen, der ihn als potentiellen Straftäter behandelt. Wir, die wir so denken, lassen uns nicht als liberale Restposten aus diesem Staat von denen herausdrängen, die ihre Sicherheit mit unserer Freiheit bezahlen wollen.
– Burkhard Hirsch in der SZ
Bedenkenswerter Beitrag von Tarantoga im heise-Forum:
Ich finde es so zum Kotzen!
die ganzen Typen die nun scheinheilig rumjammern das man doch bitte keinen vorrauseilenden Gehorsam leisten solle würden die Frau doch öffentlich schlachten wenn der moslemische (fundamantalistische ?) Mob deutsche Botschaften abgefackelt hätte WEIL das Stück lief. Die Frau hat primär auf die Sicherheit ihrer Familie, ihrer Mitarbeiter und der Zuschauer zu achten, besonders da sie im Ernstfall weder vom Staat noch von den Medien und erst recht nicht von den” Intelektuellen” Rückendeckung zu erwarten hätte. Die kriechen lieber vor diesen steinzeitlichen Spinnern im Dreck und entschuldigen sich auch noch dafür.Ma hat ja sehr schön gesehen wie mutig alle dem kleinen Dänemark in den Rücken gefallen sind.
Eigentlich kann ich Broder nicht ausstehen, aber was er zu diesem Thema zu sagen hat passt wie die Faust aufs Auge. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,439367,00.html
Wir sind so verweichlich (erzogen worden ) das wir nicht mal mehr in der Lage sind uns vorzustellen das wir uns gegen solche Typen wehren könnten.
Wir wissen ja nich mal wie.
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